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Ergänzende Kindertagespflege Kinderbetreuung Vereinbarkeit

Ergänzende Kindertagespflege

10. Februar 2026

Die Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Kinderbetreuung ist für Berliner Familien ein täglicher Balanceakt – besonders für Alleinerziehende. Für alle berufstätigen Eltern, die über die regulären Kita- oder Hortzeiten hinaus Betreuung benötigen, gibt es in Berlin die ergänzende Kindertagespflege. Sie kann früh morgens, spät abends, nachts oder an Wochenenden und Feiertagen genutzt werden, um den individuellen Betreuungsbedarf flexibel abzudecken.

Ergänzende Betreuung außerhalb der regulären Betreuungszeiten

Dieses Angebot richtet sich an Familien, deren reguläre Betreuungseinrichtungen (Kita, Hort) nicht ausreichen. Die ergänzende Betreuung kann zu Randzeiten erfolgen:

  • Früher Morgen, später Nachmittag, Abend oder Nacht

  • Wochenende oder Feiertage

Voraussetzungen:

  • Kinder im Alter von 1–12 Jahren

  • Regelbetreuung muss vollständig genutzt werden (Kita/Hort)

  • Nachweis eines Betreuungsbedarfs durch Arbeits- oder Ausbildungszeiten der Eltern

  • Kein anderes Familienmitglied kann die Betreuung übernehmen

  • Der Bedarf beträgt in der Regel mindestens 1 Stunde über die Regelbetreuung hinaus

Finanzierung:

  • Gutschein für ergänzende Kindertagespflege

  • Kostenfrei für Kinder bis zur 3. Klasse

  • Für Kinder ab der 3. Klasse richtet sich die Kostenbeteiligung nach Betreuungsumfang und Einkommen der Eltern

Wie beantragen:

  1. Kontakt zum Jugendamt aufnehmen und Betreuungsbedarf äußern.

  2. Jugendamt stellt die erforderlichen Formulare bereit (z. B. Arbeitszeitnachweis, Fahrtwege, Kitavertrag, Öffnungszeiten, ggf. Atteste).

  3. Schichtpläne klar und verständlich darstellen, um die Bearbeitung zu erleichtern.

  4. Einige Jugendämter berechnen den Stundensatz erst, wenn eine Betreuungsperson feststeht.

  5. Vorgehensweise und Formulare beim zuständigen Jugendamt erfragen, da Unterschiede bestehen.

  6. Betreuung kann übernommen werden durch Freund*innen, Bekannte oder sonstige qualifizierte Personen.

  7. Betreuungsperson muss geprüft und finanziert sein, z. B. über MoKiS (www.mokis.berlin oder MoKiS-App).

Voraussetzungen für Betreuungspersonen:

  • Erweitertes Führungszeugnis

  • Gesundheitsattest & Erste-Hilfe-Kurs

  • Angemeldete Selbstständigkeit & Berufshaftpflichtversicherung

  • Qualifizierung von 24 UE (bei MOKIS; Reduzierung möglich bei Fachpersonal)

  • Sprachniveau B2 empfohlen (manche Ämter zeigen Kulanz, wenn Familiensprache gesprochen wird)

 

Bei weiteren Fragen, wenden Sie sich bitte an die Projektleitung der Strukturstelle für berlinweite ergänzende, flexible Kinderbetreuung, Catherine Szabó (Mail: catherine.wieland@shia-berlin.de Mobil: 0176 43393816)

Erziehung Kinderbetreuung

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05. Dezember 2025

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Kinderbetreuung Kita Kitagutschein

Kitaplatz in Berlin: So läuft die Suche ab – kompakt erklärt

05. Dezember 2025

Die Suche nach einem Kitaplatz in Berlin beginnt mit dem Kita-Gutschein vom Jugendamt – online beantragbar und die Voraussetzung, um Betreuung in jeder freien Kita zu nutzen. Kinder ab 1 Jahr haben einen kostenfreien Rechtsanspruch auf Teilzeitförderung, und zusätzliche Betreuungsstunden sind bei Bedarf möglich. Wir erklären, wie das System funktioniert, welche Kosten anfallen, wann ein Mittagessen-Beitrag fällig wird und geben praktische Tipps, um den Platz zu sichern.

Kitaplatz in Berlin: So läuft die Suche ab – kompakt erklärt und mit praktischen Tipps für Eltern

Um einen Kitaplatz in Berlin nutzen zu können, benötigen Eltern einen Kita-Gutschein. Dieser wird vom zuständigen Jugendamt des Wohnbezirks ausgestellt und kann auch online beantragt werden. Im Gutschein ist der anerkannte Betreuungsumfang (z. B. Teilzeit oder Ganztag) festgelegt, der sich aus der individuellen Familiensituation ergibt. Der Gutschein kann anschließend in jeder frei gewählten Kita in Berlin eingelöst werden – vorausgesetzt, dort ist ein Platz verfügbar.

Seit dem 1. August 2018 haben alle Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr einen kostenfreien Rechtsanspruch auf eine Teilzeitförderung von mehr als 5 bis maximal 7 Stunden täglich. Für diesen Umfang müssen keine Bedarfsgründe (z. B. Erwerbstätigkeit) nachgewiesen werden. Eine Bedarfsprüfung ist nur erforderlich, wenn ein höherer Betreuungsumfang gewünscht wird oder wenn die Frist zur Einlösung des Gutscheins abgelaufen ist. Ein einmal festgestellter Bedarf gilt in der Regel weiter – auch dann, wenn sich die Lebensumstände der Familie später ändern.

Wichtig zu wissen: In Berlin gibt es keine zentrale Vergabe von Kitaplätzen. Eltern müssen selbst aktiv werden und sich direkt bei Kitas um einen Platz bemühen. Der Kita-Navigator kann dabei helfen die richtige Kita für ih Kind zu finden.

Die Kinderbetreuung selbst ist kostenfrei. Für das Mittagessen wird derzeit ein Eigenanteil von 23 Euro pro Monat erhoben. Für zusätzliche Sportangebote, Bio-Essen oder Sprachunterricht dürfen Kitas Zuzahlungen von bis zu 100€ verlangen. Familien mit Anspruch auf Leistungen aus dem Bildung- und Teilhabepaket sind von diesem Beitrag befreit und können kostenfrei an Ausflügen teilnehmen. Familien, die Bürgergeld, Sozialhilfe, Kinderzuschlag, Wohngeld oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten, können für ihre Kinder Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabegesetz (BuT) beantragen und den berlinpass-BuT erhalten.

Entlastung im Alltag Kinderbetreuung Unterstützung

Patenschaften und Mentoringprogramme in Berlin

02. Dezember 2025

Manchmal tut es gut, nicht allein zu sein. Patenschaften schenken Kindern Zeit, Aufmerksamkeit und eine verlässliche Bezugsperson – und entlasten Eltern im Alltag. Ein Überblick zu Möglichkeiten in Berlin.

Besonders alleinerziehende Eltern wünschen sich manchmal eine Person, die sie im Alltag unterstützt und regelmäßig etwas mit ihrem Kind/ ihren Kindern unternimmt. In solchen Fällen kann eine Patenschaft eine wertvolle Entlastung sein. Doch wie geht man dieses Thema an? Wo findet man eine passende Patin oder einen passenden Paten – abgestimmt auf die eigene Lebenssituation und die Bedürfnisse des Kindes?

Was bedeutet eine Patenschaft?

Bei einer Patenschaft verbringt eine Patin oder ein Pate in regelmäßigen Abständen Zeit mit einem Kind. Ziel ist es, eine verlässliche Beziehung aufzubauen, die auf Kontinuität und Vertrauen basiert. Diese Beziehung kann langfristig angelegt sein, in manchen Fällen aber auch zeitlich begrenzt.

Von einer Patenschaft profitieren alle Beteiligten:
Eltern werden entlastet, Kinder gewinnen eine zusätzliche Bezugsperson und Paten erleben eine bereichernde Aufgabe. Gemeinsam können sie voneinander lernen, Erfahrungen austauschen, Neues entdecken und mit der Zeit Vertrauen und Nähe aufbauen.

Wichtige Grundlagen vorab

Bevor eine Patenschaft beginnt, sollten einige Punkte geklärt sein:

  • Patinnen und Paten ersetzen keine Sorgeberechtigten, keine Babysitter, Chauffeure oder professionellen Hilfen.

  • Sie können jedoch zu einer wichtigen Bezugsperson für das Kind werden, was mitunter auch Gefühle wie Eifersucht auslösen kann.

  • Patinnen und Paten brauchen regelmäßiges Feedback von den Eltern, um einschätzen zu können, ob die Treffen für das Kind gut verlaufen.

  • Patenschaften sind meist ehrenamtlich. Es gibt in der Regel kein Budget für Unternehmungen – daher ist eine klare Absprache zu möglichen Ausgaben wichtig.

Fragen zur eigenen Orientierung

Hilfreich ist es, sich im Vorfeld selbst einige Fragen zu stellen:

  • Welches Motiv steht hinter dem Wunsch nach einer Patenschaft?

  • Habe ich ausreichend Zeit für Terminabsprachen und Rückmeldungen an die Patenperson?

  • Ist mein Kind bereit für eine Patenschaft? Ein offenes Gespräch darüber, was eine Patenschaft bedeutet, ist dabei besonders wichtig.

Wie finde ich eine passende Patenschaft?

Es gibt verschiedene Wege:

Einerseits kann man im eigenen Umfeld suchen. Vielleicht gibt es eine Person, der man vertraut und die man sich gut als Patin oder Paten für das eigene Kind vorstellen kann.

Andererseits kann man sich an Organisationen und Einrichtungen wenden, die Patenschaften vermitteln. Da die Nachfrage häufig sehr hoch ist, braucht es hier manchmal etwas Geduld, bis eine passende Patenschaft zustande kommt. In unserer Linkliste bzw. Rubrik „Patenschaften für Kinder in Berlin“ finden sich zahlreiche Projekte und Anlaufstellen.

Wenn eine geeignete Person gefunden ist

Beim ersten Treffen sollten alle Beteiligten anwesend sein: Eltern, Kind und Patenperson. Stimmt die Chemie, können weitere Treffen vereinbart werden – zu Beginn gern im vertrauten Umfeld, etwa zu Hause. Wichtig ist, sich Zeit für das gegenseitige Kennenlernen zu nehmen.

Kommt eine Patenschaft zustande, empfiehlt es sich,

  • ein erweitertes Führungszeugnis von der Patenperson einzusehen und

  • einen Patenschaftsvertrag abzuschließen.

In diesem Vertrag können Rahmenbedingungen, Erwartungen und auch eine „Probezeit“ festgehalten werden. Das schafft Klarheit und erleichtert es, mögliche Schwierigkeiten frühzeitig anzusprechen oder einen ungünstigen Abbruch zu vermeiden.

Weitere Formen von Patenschaften

Neben klassischen Kinderpatenschaften gibt es weitere Modelle:

  • Bildungs- und Mentoring-Patenschaften: Sie richten sich an Schülerinnen, Schüler und Jugendliche und unterstützen insbesondere in den Bereichen Bildung, Förderung sowie beim Übergang in Ausbildung und Beruf.

  • Familienpatenschaften: Sie begleiten Familien mit Säuglingen und Kleinkindern und bieten Entlastung im Sinne früher Hilfen.

Hier folgt nun eine Auflistung von Patenschaftsprojekten und Mentoringprogrammen in Berlin:

Patenschaften für Kinder in Berlin:

Patenschaften für junge Familien in Berlin:

Patenschaften für Bildung/ Mentoring in Berlin