Ziele
Sensibilisierung der Lebensrealitäten Alleinerziehender, Sichtbarkeit, Selbstermächtigung und künstlerische Auseinandersetzung und Darstellung des Begriffs "allein_erziehend"
Gefördert durch:
JFSB-Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin: Berliner Funkeln
Projekthintergrund
In Berlin lebt fast jede dritte Familie mit Kindern in einer Einelternkonstellation. Und doch bleibt ihr Alltag oft unsichtbar. Gefördert durch das Programm „Berliner Funkeln – Förderung von Projekten für Familien“ der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin wurden 10 Einelternfamilien fotografisch begleitet. Die Ausstellung zeigt berührende Momentaufnahmen und überraschende Blickwinkel jenseits von Klischees. Die portraitierten Personen gewähren Einblicke in ihren Alltag und in das was meist übersehen wird: Momente, Beziehungen, Routinen, Herausforderungen – und neue Perspektiven. Bilder einer Lebensform, die viele betrifft, aber selten im Fokus steht.
Wichtig war hierbei ein partizipatives und selbstbestimmtes Vorgehen: Die Eltern haben selber entschieden, dass aus den Fotos eine Ausstellung entsteht und haben ein professionelles Rahmenprogramm mit Lesungen und Performances gestaltet.
Ausblick
Wir suchen:
- Ausstellungsräume für 30-50 Bilder
- Finanzierung für die Erweiterung der aktuellen Ausstellung und des Rahmenprogramms
- Kooperationspartner*innen, die dabei unterstützen, das Thema, die Bilder, und die Personen in Sichtbarkeit zu bringen
- Kompliz*innen: Institutionen, Vereine, Unternehmen, Einzelpersonen, die für das Thema brennen
Kostenschätzung:
- 800-1000 Euro Druck und Aufhängungsmaterial (30-40 Bilder) bzw. Transport der Bilder
- ggf. Catering für Vernissage/Finissage
- Öffentlichkeitsarbeit bei Rahmenprogramm
Ziele
Mutterschaft im Allgemeinen und Solo-Mutterschaft im Besonderen ist im öffentlichen Raum und auch in der Kunst unterrepräsentiert.
Die fotografische Auseinandersetzung mit dem Begriff “alleinerziehend” dient der Aneignung und Rückeroberung.
Welche Geschichten werden über uns erzählt? Welche Geschichten wollen wir von uns selber erzählen? Welche Bilder über uns herrschen vor? Mit welchen identifizieren wir uns? Von welchen wollen wir uns lösen und wo wollen wir neue Bilder erzeugen?
Vor allem aber geht es dabei um die Sensibilisierung für die Lebenslage von allein-erziehenden, und der damit einhergehenden Sichtbarkeit und Selbstermächtigung. Und nicht zuletzt um Lobbyarbeit und und Aufmerksamkeit für die Bedarfe von Einelternfamilien.